Willkommen bei unserem großen Skateboard Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Skateboards. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Skateboard zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Skateboard kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Skateboards gibt es schon seit circa 50 Jahren. Mit der Zeit haben sich sehr viele unterschiedliche Fahrstile und damit auch unterschiedliche Boards entwickelt. Man unterscheidet zwischen Skateboards, Longboards und Cruisern.
  • Welches Board für dich das richtige ist, hängt von deinen Präferenzen ab. Willst du dir lieber mit einem Skateboard Tricks beibringen, mit dem Longboard einen Hang hinunterfahren oder mit einem Cruiser durch die Stadt rollen?
  • Auf dieser Seite wirst du vor allem Komplettboards von 50 bis 200 Euro finden, die sich sowohl für Einsteiger als auch für etwas erfahrenere Boarder eignen.

Skateboard Test: Das Ranking

Platz 1: Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard Komplettboard

Das Komplettboard von Funtomia ist im Vergleich zu anderen Skateboards relativ billig.

Trotz des niedrigen Preises lässt die Qualität der Einzelteile und ihre Verarbeitung kaum zu wünschen übrig.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das FunTomia „Satelite Totenkopf“ ist ein normales Skateboard mit guter Verarbeitung. Wenn du also im Park deine ersten Erfahrungen machen willst, könnte es genau das richtige für dich sein.

Falls du eher auf schnelle Fahrten durch die Stadt abzielst, solltest du lieber bei unseren Longboards vorbeischauen.

Das FunTomia „Satelite Totenkopf“ Skateboard ist 31 Zoll lang und 8 Zoll breit. Mit dieser Breite verhält es sich leicht über dem mittleren Bereich. Man könnte es als einen Allrounder bezeichnen. Es ist noch dünn genug, damit man mit ihm relativ ohne Probleme Flip-Tricks vollführen kann, aber auch breit genug, um es in der Tranny (d. h. Pool oder Halfpipe) zu nutzen. Gerade auch für Anfänger, die noch unsicher auf dem Skateboard stehen, kann die Breite des Boards von Vorteil sein.

Das Deck besteht aus 7-lagigem kanadischem Ahorn. Kanadischer Ahorn wird von den Meisten Board-Experten als das beste Skateboard Material angesehen. Die Qualität des Decks kann sich also sehen lassen.

Das maximale Belastungsgewicht gibt der Hersteller mit 130 kg an, was extrem viel für ein Skateboard ist. Du solltest dabei bedenken, dass das Board bei so hohem Gewicht auf jeden Fall einen starken Verschleiß haben wird.

Die Achsen sind mit 5 Zoll passend breit zum Board. Dank ihrer Low-Ausführung bieten sie dem Fahrer einen sicheren Stand, bei Kurven kann es aber zu Wheelbites kommen (Rad klemmt zwischen Deck und Boden).

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des FunTomia „Satelite Totenkopf“ Skateboards sind relativ hart und klein. Bei den Kugellagern prahlt es mit einer ABEC-Wertung von 11.

Die Rollenhärte des Komplettboards von FunTomia liegt bei 100 A. Ihr Durchmesser bei 52 mm. Sie sind damit etwas härter und kleiner als die Rollen eines durchschnittlichen Skateboards, jedoch durchaus noch im Bereich des Normalen. Kleine und Harte Rollen erzeugen auf glattem Boden wie Beton wenig Widerstand und fangen leicht an zu rutschen. Sie eignen sich also gut für das Street-Skaten im Park.

Die Kugellager werden vom Hersteller als ABEC 11 angegeben, was extrem rollfähige Bearings wären. Uns kam das Board beim Test eher wie ein Lager mit ABEC 5-7 vor, was zwar einiges schwächer als 11, zum Skaten aber immer noch völlig ausreichend ist.

Für wen eignet sich das Board?

Das Board eignet sich vor allem für Skateboard-Anfänger. Gerade für Kinder ist das FunTomia „Satelite totenkopf“ Skateboard perfekt.

Das Board ist, verglichen mit Komplettboards renommierter Hersteller, wie z. B. Element von etwas schlechterer Qualität. Dafür, dass es aber auch nur die Hälfte kostet, kann es sich durchaus sehen lassen. Es gibt viele Boards in der unteren Preisklasse, jedoch haben wir kaum eines gesehen, welches mit dem FunTomia Komplettboard mithalten kann.

Gerade für Kinder, die schnell mal neue Interessen hegen oder ihr Board kaputt machen, ist es also perfekt. Sie können für einen geringen Preis das Skaten erst einmal ausprobieren und müssen trotzdem nicht auf eine angemessene Qualität verzichten.

Für Fortgeschrittene empfehlen wir ein anderes Board, da erfahrene Skateboarder doch noch einige kleine Mängel erkennen werden.

Kundenbewertungen
Das Komplettboard von FunTomia wird derzeit von 92% der Rezensenten als positiv bewertet, also mit 4 oder 5 Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Sehr gut geeignet für Kinder
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schönes Totenkopf Design

Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis hat auch uns bei diesem Board gefallen. Zwar ist es qualitativ etwas schlechter als Skateboards von renommierten Marken, dafür, dass es nur die Hälfte kostet kann es aber durchaus überzeugen.

Negativ, wurde das Board von 8% der Kunden bewertet. Hierbei bekam es jedoch immer mindestens 2 Sterne und nie nur einen.

Folgende Punkte wurden als besonders Mangelhaft hervorgehoben:

  • Einzelteile, vor allem Kugellager, gingen sehr schnell kaputt
  • Völlig ungeeignet für erfahrene Skater

Dem Punkt, dass das Skateboard für Fortgeschrittene ungeeignet ist müssen wir zustimmen. Trotz der relativ guten Verarbeitung werden erfahrenen Skatern einige kleine Mängel auffallen. Wir würden in dem Fall beispielsweise ein Board von Element empfehlen.

Defekte Einzelteile scheinen nur bei wenigen Leuten aufgetreten zu sein, darum kann es gut sein, dass es sich um Einzelfälle handelt. Außerdem solltest du im Normalfall das Board umtauschen können.

“FAQ”
Ab welchem Alter bzw. welcher Körpergröße ist dieses Board in etwa geeignet?

Das Board kann schon von kleinen Kindern genutzt werden. Ein genaues Alter, bzw. eine genaue Größe kann man nur schwer nennen, da es stark vom Geschick des Kindes abhängig ist. Bei Kindern unter 5 Jahren würden wir aber generell von einem Skateboard abraten.

Passen auch Rollen, Achsen usw. von anderen Herstellern?

Ja

Kann man das Board auch als Erwachsener Nutzen oder ist es nur für Kinder?

Das Board eignet sich durchaus auch für Erwachsene, jedoch eher für Anfänger. Als fortgeschrittener solltest du lieber ein anderes Board wählen.

Platz 2: Jucker Hawaii „Makaha“ Longboard Komplettboard

Das Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard ist ein Twin-Tip mit spezieller Fiberglass- Konstruktion.

Das Board bietet eine extrem gute Qualität und Verarbeitung zu einem angemessenen Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Jucker Hawaiis „Hoku Rosewood“ ist ein Allrounder Longboard, das man für viele Zwecke nutzen kann. Es eignet sich zum Cruisen, Carven, Sliden und leichtem Downhill. Sogar Tricks sind mit diesem Longboard möglich.

Das Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard hat eine Länge von 39 Zoll und ist mit einer Breite von 8,75 Zoll etwas dünner als der Durchschnitt. Das Deck besteht aus einer sehr speziellen Fieberglas-Konstruktion, in der Bambus, kanadischer Ahorn und Rosenholz verarbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein relativ leichtes Deck mit sehr angenehmen Fahrgefühl.

Da das Deck wenig wiegt und an beiden Enden gewölbt ist, kann man es auch für einige Tricks benutzen. Bedenke aber, dass du trotzdem noch einiges an Kraft in den Beinen brauchst, um das Board zu flippen. So leicht wie mit einem Skateboard werden dir die Tricks trotz des passenden Decks nicht fallen.

Die Achsen sind wie auch das Deck gut verarbeitet und erzeugen eine super Kurvenlage. Die Drop-Through Montage (Achsen sind am oberen Teil des Decks befestigt) bietet einen recht tiefen Schwerpunkt und das damit einhergehende lässige Fahrgefühl.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des „Hoku Rosewood“ von Jucker Hawaii geben dem Fahrer ein angenehmes Fahrgefühl über fast jeden Untersatz. Bei den Kugellagern kannst du zwischen ABEC 7 oder 9 entscheiden.

Mit einer Rollenhärte von 78 A und einem Rollendurchmesser von 69 mm liegen die Werte des Board im Durchschnitt. Mit den weichen und großen Rollen kommst du ohne Probleme auch über unebenes Gelände. Es eignet sich damit am besten für Freeride und das Cruisen. Wenn du das Board zum Carven oder für Downhill-Touren nutzen willst, kannst du etwas härtere Rollen für ein besseres Fahrgefühl einbauen (ca. 30-50 €). Es ist aber auch ohne schon gut dafür geeignet.

Die Kugellager haben Normalerweise einen ABEC Wert von 7. Falls dir das zu niedrig ist und du lieber noch etwas schneller durch die Gegend rollen willst, bietet Jucker Hawaii an, bei Nachfrage auch ABEC 9 Kugellager in das Board zu verarbeiten. Gerade wenn du Downhill fahren willst, ist das zu empfehlen.

Für wen eignet sich das Board?

Das Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard eignet sich sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Fahrer. Als Allrounder-Board kann es für die unterschiedlichsten Fahrstile genutzt werden.

Das Board hat eine sehr angenehme Fahrweise, eine gute Kurvenlage und lässt sich für viele verschiedene Fahrstile nutzen. Damit ist es perfekt für dich, wenn du gerade erst mit dem Longboarden beginnst und du dir noch unsicher bist, ob dir beispielsweise das Carven oder das Downhill-Fahren mehr Spaß macht. Du musst zwar bereit sein, schon eine beachtliche Summe für das Board zu zahlen, dafür bekommst du aber auch ein hochwertiges und lang anhaltendes Board.

Wir empfinden das Board auf jeden Fall auch als gut genug, dass schon Fortgeschrittene Longboarder eine Menge Spaß mit ihm haben werden. Mit kleinen Veränderungen am Board, z. B. Einbau von härteren Rollen, kannst du es weiter auf deine Vorlieben zuschneiden.

Kundenbewertungen
Das Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard wird derzeit von 92% der Rezensenten als positiv, also mit 4 oder 5 Sternen bewertet.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Sehr leicht aber trotzdem stabil
  • Agiles Handling in Kurven
  • Hübsches Design
  • Guter Allrounder

Gerade die Vielseitigkeit des Boards fanden auch wir super. Man kann das Longboard wirklich für jede Art von Fahrstil nutzen, egal ob Freeride, Carven, Downhill oder sogar, um ein bisschen zu tricksen. Zusätzlich hat es eine sehr angenehme Kurvenlage und ein wirklich extrem gut gebautes Deck, das dem eines Profi-Longboards kaum nachsteht.

Negativ, das heißt mit 1 oder 2 Sternen, wurde das Board von gerade einmal 3.5% der Rezensenten bewertet. 

Folgende Punkte wurden als besonders Mangelhaft hervorgehoben:

  • Kugellager rasseln
  • Bei schnellen Fahrten wackelt das Board
  • Löcher im Deck

Sowohl die rasselnden Kugellager als auch ein wackeliges Board können ärgerlich sein, sind aber auch sehr leicht zu beheben. Falls bei dir diese Probleme auftauchen sollten, kannst du einfach die Rollen bzw. die Achsen etwas fester schrauben. Alternativ kannst du auch einen Longboardshop besuchen in dem sie dir meist kostenlos weiterhelfen werden.

Die Löcher im Deck scheinen ein absoluter Einzelfall zu sein, da dies nur bei 2 der über 100 Rezensenten auftrat. Falls so ein schwerwiegender Fehler auftreten sollte, bietet Jucker auch eine vollständige Rücknahme bzw. einen Umtausch an.

“FAQ”
Kann man das Board auch für Downhill benutzen?

Ja kann man. Du solltest aber auf jeden Fall vorher die Achsen etwas fester ziehen, da es sonst bei hohen Geschwindigkeiten schnell zu wackeln anfängt

Kann man mit dem Longboard auch im Regen fahren?

Theoretisch ja. Wenn du wieder zuhause bist, solltest du das Board aber unbedingt ordentlich abtrocknen. Gerade bei den Kugellagern ist das wichtig, da sie sonst rosten können.

Platz 3: Penny „PENDEK22CLA“ Cruiser

Das „PENDEK22CLA“ Board ist ein Cruiser der Marke Penny.

Der Hersteller hat sich in den letzten Jahren mit seinen sehr kleinen aber gleichzeitig sehr hochwertigen und stabilen Mini-Cruisern einen Namen gemacht.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Der Penny „PENDEK22CLA“ Cruiser ist ein extrem kleines und leichtes Board mit einem Deck aus einer speziellen Kunsstoff-Mischung. Wenn du nach einem handlichen Board für unterwegs suchst, könnte der Cruiser von Penny genau das Richtige für dich sein.

Das Deck ist gerade einmal 22 Zoll lang und 6 Zoll breit und damit sogar für einen Cruiser extrem klein. Auf den ersten Blick kann es einem sehr schwer vorkommen auf diesem winzigen Brett die Balance zu halten. Es fährt sich unserer Erfahrung nach aber schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase überraschend gut. Die geringe Größe hat währenddessen natürlich den Vorteil, dass man das Board sehr leicht überallhin mitnehmen kann.

Das Deck besteht aus einer sehr speziellen Kunststoffmischung, die eigens von Penny für ihre Boards entwickelt wurde. Das Material ist extrem haltbar, sodass es sogar von einem Auto überfahren werden kann ohne größere Schäden davonzutragen. Gleichzeitig bietet es einen netten Flex, der zu einer schönen Fahrweise führt. Personen mit einem Gewicht bis zu 100 kg können das Board völlig ohne Bedenken nutzen.

Die Achsen sind passend zum Board recht dünn. Sie haben eine sehr angenehme Kurvenlage, sodass man problemlos auch um enge Ecken kommt. Zur Achsenhöhe gibt es vom Hersteller keine genauen Angaben, sie sind aber eher tief, was ein lässiges Fahrgefühl erzeugt

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Der Penny „PENDEK22CLA“ Cruiser hat sehr kleine und weiche Rollen, mit denen es sich angenehm auch über unebenen Boden fährt. Die Kugellager sind hochwertig und haben einen ABEC-Wert von 7.

Die Rollen des Penny Cruisers haben einen Durchmesser von 59 mm und einen Härtegrad von 83A. Damit sind sie ungefähr genau so weich wie die Rollen größerer Cruiser aber ein gutes Stück kleiner. Sie bieten sowohl auf Asphalt als auch auf unebenem Boden wie z. B. Kopfsteinpflaster ein sehr angenehmes Fahrgefühl. Für kleine Touren durch deine Stadt sind sie damit perfekt, lange Touren können relativ anstrengend werden, da man wegen der kleinen Rollen häufiger pushen muss.

Die von Penny selbst hergestellten Kugellager haben eine ABEC-Wertung von 7. Sie sind sehr hochwertig gebaut, sodass man mit nur wenig Antritt schon recht weit rollt. Lange halten tun sie ebenfalls.

Für wen eignet sich das Board?

Egal ob Kind oder Erwachsener, blutiger Anfänger oder Skate-Profi, der Penny „PENDEK22CLA“ Cruiser ist für jede Art von Fahrer geeignet.

Als erstes Board für Kinder und Anfänger eignet sich das Penny-Board ideal. Du kannst mit ihm lässig durch deine Stadt rollen und so erste Boarderfahrungen sammeln. Wenn du erstmal das kleine Penny-Board im Griff hast, wird es dir auch leichter fallen ein Skateboard oder Longboard zu meistern. Weiterhin kann es ohne Probleme überallhin mitgenommen werden und es ist fast unmöglich es kaputt zu bekommen.

Für erfahrene Fahrer bietet das Board auch mehr als nur einfaches Cruisen. Überraschenderweise eignet es sich auch für verschiedenste Tricks recht gut. Sowohl Manuals als auch alle möglichen Flip-Tricks sind mit dem Board schon nach kurzer Eingewöhnungsphase und ein wenig Übung möglich.

Kundenbewertungen
Insgesamt 100% der Rezensenten haben das Penny Skateboard „PENDEK22CLA“ Cruiser als positiv, das heißt mit 4 oder 5 Sternen bewertet.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Sehr stabil
  • Leicht und handlich
  • Sehr praktisch
  • Hochwertige Verarbeitung

Das Board ist dank seines geringen Gewichts und seiner Handlichkeit wirklich extrem praktisch. Wenn man mal an einer unebene Stelle o.ä. ankommt, kann man es ganz einfach ein kurzes Stück tragen und weiterfahren. Am Ziel angekommen, lässt es sich dann ganz leicht und schnell im Rucksack verstauen.

Kein einziger Kunde hat das Penny-Board negativ, also mit 1 oder 2 Sternen bewertet.

Da alle Kunden mit dem Board zufrieden waren und wir auch bei weiterer Recherche im Netz auf keine ernsthafte Kritik gestoßen sind, können wir an dieser Stelle auch keine Negativstimmen auflisten.

“FAQ”
Kann ich das Board wirklich auch als Erwachsener nutzen?

Ja. Trotz der sehr geringen Größe gewöhnt man sich sehr schnell an das Feeling auf dem Board. Es hält auch überraschend viel aus, sodass man als ausgewachsener Mensch ebenfalls bendenkenlos zugreifen kann.

Platz 4: Apollo „Kauai“ Longboard Komplettboard

Platz 5: Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard Komplettboard

Das Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ ist ein hochwertiges Longboard zu kleinem Preis, welches sich vor allem zum Cruisen eignet.

Mit Apollo steht eine noch recht junge, deutsche Marke dahinter, die in den letzen Jahren mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen konnte.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard ist ein recht großes Board im Twin-Tip-Stil. Dank der Drop-Though Achsen entsteht ein lässiges Gefühl beim Cruisen oder bei kleinen Downhill Touren. 

Die Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ ist etwa 40 Zoll hoch und 9,75 Zoll breit, was etwas breiter ist als der Durchschnitt. Das Board hat eine Twin-Tip Form mit leichter Concave und ist an beiden Enden leicht nach oben gebogen.

Das Deck besteht aus 7-Lagen hochwertigem kanadischem Ahorn und wird als Flex III eingestuft. Das bedeutet, dass es schon bei sehr geringem Gewicht einen Flex erzeugt und damit eher für leichtere Fahrer gedacht ist. Der Fahrer sollte im idealfall zwischen 40-70 Kg wiegen.

Mit 7 Zoll hat das „Vanua Flex III“ recht breite Achsen, die als Drop-Through montiert wurden und dadurch ein sehr schönes Fahrgefühl erzeugen. Die Achsen bieten eine gute Kurvenlage mit der auch engere Kurven kein Problem sind.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des Komplett Longboards von Apollo liegen mit ihrer Härte und ihrem Durchmesser ungefähr im Durchschnitt. Als Kugellager sind hervorragende ABEC 9 Bearings im Board verbaut.

Die Härte der Rollen liegt bei 78 A. Der Durchmesser der Räder beträgt 70 mm. Damit haben sie Standardwerte, die man bei fast allen andern Longboard-Cruisern auch vorfinden wird. Mit diesen weichen, großen Rollen sind sie ideal dafür geeignet, in der Stadt von Punkt A nach B zu kommen. Das Board fährt sich angenehm; egal ob auf Asphalt oder Backsteinpflaster und auch kleine Steine oder Äste, die im Weg liegen, halten dich nicht weiter auf.

Die Bearings haben einen ABEC-Wert von 9. Dank der guten Kugellager rollt das Board lange und schnell. Es eignet sich also auch ganz gut für die ein oder andere Downhill Tour.

Für wen eignet sich das Board?

Das Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard  eignet sich perfekt für Einsteiger und schon etwas erfahrenere Longboarder. Wegen der hohen Flexstufe, bietet es sich auch für Kinder an.

Einsteiger werden mit dem Board vollkommen zufrieden sein, es bietet eine sehr gute Qualität, und das für vergleichsweise wenig Geld. Das Board ist perfekt geeignet, um ein bisschen durch die Stadt zu cruisen und so seine erste Erfahrungen zu sammeln. Wenn du dich dann erstmal wohl fühlst oder eh schon etwas Erfahrung mit dem Longboarden hast, kannst du das Board auch für kleine Downhill Touren nutzen. Um dabei das volle Potential rauszuholen, würden sich noch etwas härtere Rollen anbieten, da sie höhere Geschwindigkeiten zulassen.

Gerade auch für Kinder eignet sich die Apollo „Vanua Flex III Special Edition“. Durch seinen hohen Flexwert biegt sich das Brett auch schon bei leichteren Kindern durch, was allgemein ein super Fahrgefühl erzeugt.

Kundenbewertungen
Das Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard wurde bis jetzt von 92% der Kunden als Positiv bewertet. Dabei wurde es zum Großteil mit 5 Sternen bewertet und nur vereinzelt mit 4.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Agile Lenkung
  • Perfekt für Einsteiger
  • Kostenloses Skate T-Tool

Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis des Longboards wollen wir hervorheben. Man bekommt hier für relativ wenig Geld ein Hochwertiges Board mit guter Verarbeitung. Zudem bekommt man auch noch ein kostenloses Skate T-tool (wird zum Zusammenbau eine Boards genutzt) zugeschickt.

Negativ, das heißt mit 1 oder 2 Sternen, wurde das Board von gerade einmal 2% der Rezensenten bewertet. 

Folgende Punkte wurden als besonders mangelhaft hervorgehoben:

  • Folie unter den Achsen
  • Unvollständige Lieferung

Bei einigen Paketen scheint vergessen worden zu sein, das Skate T-Tool mit einzupacken. In diesem Fall kannst du jedoch einfach dem Hersteller Bescheid geben und er wird dir ein neues nachschicken, natürlich kostenfrei.

Einige beschwerten sich außerdem, dass man die Achsen entfernen muss, um die Schutzfolie komplett abzuziehen. Dank dem kostenlosen T-Tool das beim Kauf enthalten ist, sollte das jedoch eigentlich kein großes Problem sein.

“FAQ”
Wieviel wiegt das Board?

Ungefähr 3,3 Kg

Kann man mit dem Board auch im Regen fahren oder rostet es?

Grundsätzlich lässt sich das Board auch im Regen fahren. Du solltest aber unbedingt das komplette Board trocknen wenn du wieder zuhause bist, insbesondere die Kugellager. Bei starkem regen würden wir eher davon abraten.

Platz 6: Mindless „Hunter II“ Longboard Komplettboard

Das „Hunter II“ ist ein Cruiser Longboard der Marke Mindless. Mit seiner ruhigen Fahrlage eignet es sich perfekt zum Cruisen durch die Stadt.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Mindless „Hunter II“ Longboard  ist ideal dazu geeignet, über die Straßen zu cruisen. Es bietet ein ruhiges und lässiges Fahrgefühl und hat dabei ein schlichtes und ansprechendes Design.

Das Deck ist 44 Zoll lang, 9 Zoll breit und in der Pin-Tail-Form gebaut. Es ist damit ziemlich lang, normal breit und erinnert von der Form her an ein Surfboard. Beim Fahren rollt es sehr laufruhig vor sich hin und bietet einen hervorragenden Stand. Es eignet sich also perfekt dafür um lässig durch die Stadt zu cruisen.

Für schnelle Downhill-Touren eignet es sich eher weniger. Das Deck wurde aus 7-Lagen kanadischem Ahorn gebaut, welcher gemeinhin als das hochwertigste Deck-Material gilt. Mit einem Gewicht bis zu ca. 90 kg kannst du das Board ohne Probleme benutzen.

Die Achsen sind relativ dünn im Vergleich zum Board, bieten aber trotzdem einen angenehmen und sicheren Stand. Die Kurvenlage ist an sich auch super, bei sehr engen Kurven wirst du aber wegen der extremen Länge des Bretts einige Schwierigkeiten haben. Zur Achsenhöhe macht der Hersteller keine genauen Angaben, sie liegen aber eher tief und geben dir damit ein lässiges Fahrgefühl.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des Mindless „Hunter II“ Longboards sind wie bei eigentlich allen Cruiser-Longboards relativ weich und groß.  Die zugehörigen Bearings, sind ABEC 5 Kugellager mit hochwertiger Verarbeitung.

Die Rollen des „Hunter II“ haben einen Durchmesser von 70 mm und eine Rollenhärte von 80A. Mit den großen und weichen Rollen fährt es sich problemlos über jede Art von Untergrund, dem du in der Stadt begegnest. Auch kleine Äste oder Steine in deinem Weg halten dich nicht weiter auf. Wie auch das Deck und die Achsen bieten sie einen sehr lässigen Fahrstil.

Für ein Longboard haben die Kugellager des „Hunter II“ einen sehr niedrigen Wert und zwar ABEC 5. Dafür rollt sich das Board jedoch noch überraschend gut. Nur auf unebenem Boden muss man die Beine recht oft benutzen. Für Einsteiger sollten die Kugellager eigentlich genügen, zur Not kannst du dir aber auch schon für etwa 20 € ein paar anständige Kugellager mit ABEC 9+ holen.

Für wen eignet sich das Board?

Das Mindless „Hunter II“ Longboard eignet sich besonders als Erstboard für Einsteiger oder für Gelegenheitsfahrer.

Das Board ist extrem laufruhig und bietet vor allem dank seiner Länge einen extrem sicheren Stand. Für Anfänger, die sich noch etwas unsicher auf einem Longboard fühlen, ist es perfekt. Gerade das Deck ist auch von sehr hoher Qualität. Sobald man also etwas mehr auf dem Kasten hat, kann man durch das Austauschen von Einzelteilen (z. B. die Kugellager) noch einiges mehr aus dem Board herausholen.

Für komplizierte Manöver ist es leider weniger geeignet, weshalb du als fortgeschrittener Fahrer vielleicht zu einem anderen Board greifen solltest. Wenn du nur auf der Suche nach einem Zweitboard bist, dass du zum Cruisen verwenden willst kannst aber auch du das Mindless „Hunter II“ Longboard ohne Bedenken kaufen.

Kundenbewertungen
Das Mindless „Hunter II“ Longboard wurde von insgesamt 97% der Rezensenten als positiv bewertet, wobei die meisten ihm 5 Sterne gaben und nur einige wenige 4 Sterne.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Perfekt für Einsteiger
  • Sehr stabiler Stand

Durch seinen sehr sicheren Stand ist das Longboard ideal für Einsteiger, dies sich noch ein wenig unsicher auf einem Board fühlen. Hinzu kommt auch der sehr geringe Preis für dieses Maß an Qualität

Negativ, also mit 1 oder 2 Sternen, wurde das Board von keinem einzigen der Rezensenten bewertet. 

Folgende Mängel konnten wir aus den positiven Kommentaren herauslesen:

  • Teilweise sehr lange Lieferung
  • Board muss eingefahren werden

Bei einigen Kunden ist es zu sehr langen Lieferzeiten von über einer Woche gekommen, da die Boards scheinbar manchmal aus England versandt werden. Achte beim Kauf genau auf die Lieferzeit, damit du weißt, wie lange du warten musst.

Es wurde auch angemerkt, dass das Board erst einmal 1-2 Stunden eingefahren werden muss, bevor es flüssig läuft. Dies ist nicht weiter schlimm, solltest du aber im Hinterkopf behalten, damit du nicht das Board nach den ersten 10 Minuten Fahrt enttäuscht in die Ecke stellst.

“FAQ”
Wieviel wiegt das Board?

Ca. 3 Kg

Eignet sich das Board auch für Kinder?

Theoretisch ja, aber für die ganz kleinen (unter 10 Jahren) könnte es etwas zu groß sein.

Platz 7: FunTomia „Satelite Totenkopf“ Skateboard Komplettboard

Platz 8: Element „Seal“ Skateboard Komplettboard

Das Element „Seal“ Skateboard ist ein Komplettboard, dessen Einzelteile alles Originalteile des renommierten Herstellers Element sind. Element steht gemeinhin für sehr gute Qualität und wird auch von vielen Skate-Profis gefahren.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Element Element „Seal“ Skateboard zählt zu den hochwertigsten Komplett-Skateboards. Gerade das Deck eignet sich ideal dazu um neue Tricks am Park oder deinem lieblings-Skate-Spot zu erlernen.

Das Deck des Element „Seal“ Skateboards ist 31 Zoll Lang und 7,75 Zoll breit. Damit eignet es sich vor allem zum Street-Skaten. Durch das eher dünne Deck fällt es dir leichter das Board zu flicken, also Flip-Tricks auszuführen. Wenn du noch etwas jünger bist oder eher kleine Füße hast eignet es sich auch zum Tranny-Skaten (Pool oder Halfpipe). Falls nicht empfehlen wir dir dafür ein etwas breiteres Board (min. 8″), damit du einen sichereren Stand hast.  Das Deck ist, wie jedes Skateboard, an Nose und Tail nach oben gewölbt und bietet eine sehr angenehme Concave. Zum Tricksen ist es ideal.

Das Material ist wie bei einem Element-Deck erwartet von sehr hoher Qualität. Das Deck besteht aus 7-Lagen kanadischen Ahorn, welcher gemeinhin als der Beste gilt. Personen mit einem Gewicht von bis zu 100 Kg können das Board ohne Probleme nutzen. Element achtet übrigens auch darauf, dass das Holz ihrer Decks nur von nachhaltiger Waldwirtschaft kommt, um die Umwelt zu schonen.

Die Achsen sind passend zum Board breit und geben eine gute Kurvenlage ab. Sie kommen in einer Low-Ausführung und bieten damit einen angenehmen Stand. Das ist gerade für Tricks sehr wichtig. Falls du lieber etwas weiter vom Boden entfernt wärst, z. B. um mehr Pop zu bekommen, kannst du dir einfach ein paar dicke Riser-Pads besorgen und zwischen Deck und Achsen schrauben.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des Element „Seal“ Komplettboards sind wie bei fast allen Skateboards relativ klein und hart. Sie eignen sich vor allem für den Skate-Park. Die Kugellager haben eine ABEC-Wertung von 5 und sind aus Chromstahl.

Die Härte der Rollen liegt bei 95A und sie haben einen Durchmesser von 52mm. Das bedeutet, dass sie vor allem für ebenen Untergrund geeignet sind, wie zum Beispiel der Asphalt auf einem Skatepark. Für unebenen Boden wie in etwa Backsteinpflaster sind sie nicht geeignet. Dort machen sie viel Lärm, und schütteln den Fahrer ordentlich durch. Auch schon kleinere Steine im Weg können zu einem Problem werden.

Die Bearings haben mit ABEC 5 eine relativ niedrige Wertung, trotzdem sind sie von hoher Qualität. Sie drehen sich nicht besonders schnell sind jedoch, da sie aus Chromstahl sind, sehr Haltbar. Für das Skaten im Park reichen sie damit vollkommen aus, zum Cruisen durch die Stadt solltest du dir jedoch lieber etwas bessere holen.

Für wen eignet sich das Board?

Das Element „Seal“ Skateboard eignet sich sowohl für Neueinsteiger, als auch für schon etwas fortgeschrittene Skateboarder.

Wenn du dir ein Skateboard Komplettboard zulegen willst kannst du eigentlich, unabhängig von deinem Skilllevel mit dem Element „Seal“ Skateboard nicht viel falsch machen. Das Board wurde gut zusammengestellt, sodass dir Tricks einfach fallen werden. Mit Element steht eine sehr bekannte Marke dahinter, die auch von vielen Skate-Veteranen und Profis gefahren wird. Du kannst also von einer hervorragenden und lang anhaltenden Qualität ausgehen.

Kundenbewertungen
Das Element „Seal“ Skateboard Komplettboard wurde von 100% der Rezensenten als positiv, also entweder mit 4 oder mit 5 Sternen, bewertet.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Alle Einzelteile original von Element
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hochwertig Verbaut

An dieser Stelle wollen wir nochmal hervorheben, dass wirklich jedes im Board verbaute Einzelteil ein Original des renommierten Herstellers Element ist. Für die sehr gute Qualität und Verarbeitung des Boards muss man vergleichsweise wenig Geld ausgeben. Ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nicht ein einziger Kunde hat das Board mit nur einem oder 2 Sternen, also negativ bewertet.

Da das Element „Seal“ von allen Amazon Kunden als positiv bewertet wurde und wir auch bei weiterer Recherche im Netz nur Lob für das Board gefunden haben, können wir an dieser Stell auch keine Negativstimmen auflisten.

Als einziger wenn auch kleiner Kritikpunkt würden wir die Kugellager nennen, die mit ABEC 5 eine recht niedrige Wertung haben. Für das Skaten im Park reichen sie völlig aus, für das Fahren durch die Stadt eignen sie sich eher schlecht. Dieses Problem jedoch kannst du für nur wenig Geld selbst lösen, indem du bessere Bearings kaufst und diese an die Rollen baust.

“FAQ”
Ist das Skateboard laut?

Ja. Durch die eher harten Rollen macht das Skateboard gerade über etwas unebenen Boden einiges an Lärm. Auf dieses Problem wirst du aber bei fast allen Skateboards stoßen.

Eignet sich das Board auch für Kinder?

Ja. Für die ganz kleinen (unter 10 Jahre) könnte es jedoch ein kleines Stück zu breit sein.

Ist bereits ein Griptape am Deck befestigt?

Ja, das Board kommt vollständig an, sodass du direkt loslegen kannst.

Platz 9: Globe „Tracer Classic“ Skateboard Cruiser

Das „Tracer Classic“ von Globe ist ein relativ teures, dafür aber auch qualitativ sehr hochwertiges Cruiser-Board. Mit Globe steht eine renommierte Marke dahinter die schon seit vielen Jahren am Skateboard Geschäft beteiligt ist.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Tracer Classic von Globe ist ein relativ großer Cruiser, also perfekt für dich wenn du durch die Stadt von Punkt A nach Punkt B fahren willst und dir herkömmliche Cruiser zu klein sind.

Mit einer Länge von 31.25 und einer Breite von 8.25 Zoll ist das Board ein gutes Stück größer als die meisten anderen Cruiser, deshalb ist es natürlich auch um einiges schwerer. Gleichzeitig hast du aber einen viel sichereren Stand und auch genug Platz für Tricks. Der Cruiser ist vom Design stark an ein Oldschool-Skateboard angelehnt.

Das Deck besteht aus hochwertigem, 7-lagigem Ahorn. Da es ein Orginal Globe Deck ist, kann man auch von einer exzellenten Verarbeitung ausgehen. Das Deck hält relativ viel aus, sollte aber, wie auch die meisten anderen Boards nur von Menschen mit einem Gewicht von bis zu höchstens 100 kg genutzt werden.

Die Achsen sind High-Achsen, sodass das Board relativ weit vom Boden entfernt ist. Damit lässt es sich gut lenken und bietet zusammen mit der stark gewölbten Tail viel Pop (Du kannst also gut Springen).

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Die Rollen des „Tracer Classic“ von Globe sind relativ hart und klein im Vergleich zu anderen Cruisern. Damit unterstützen sie Fahrer, die während dem Cruisen auch gerne mal ein wenig tricksen. 

Die Rollenhärte des Komplettboards liegt bei 83 A. Sie sind etwas härter als die meisten anderen Cruiser (meist 78 A) und haben gleichzeitig mit einem Durchmesser von 62 mm recht kleine Rollen. Wie auch das Deck sind die Rollen damit sehr Skateboard ähnlich, gleichzeitig geben sie dir aber noch einen guten Grip auf unebenen Straßen.

Die Kugellager sind Globe Precision ABEC-7 Bearings. Mit dem ABEC Wert liegen sie ungefähr im Durchschnitt. Globe verspricht bei seinen Bearings eine guten Einsetzung der Walzkörper und deshalb eine lang anhaltende Qualität.

Für wen eignet sich das Board?

Nach Meinung unserer Redaktion eignet sich das Board am besten für Fortgeschrittene oder Anfänger, die bereit dazu sind, etwas mehr Geld für ihr Erstboard auf den Tisch zu legen.

Im Vergleich zu anderen Cruisern ist das „Tracer Classic“ relativ teuer, bietet dafür aber auch eine extrem gute Qualität. Man kann mit ihm einerseits ohne Probleme durch die Stadt fahren, andererseits eignet es sich dank seinem Skateboard-nahem Design auch für das Fahren im Park. Gerade  für Sessions im Pool oder in der Halfpipe ist der Cruiser von Globe ideal.

Wegen des hohen Preises empfehlen wir das Board vor allem für schon etwas erfahrenere Fahrer. Grundsätzlich kannst du das Board natürlich auch als blutiger Anfänger nutzen, du musst nur bereit dazu sein, ziemlich viel Geld in einen für dich noch neuen Sport zu stecken.

Kundenbewertungen
Die Rezensenten sind extrem zufrieden mit dem Tracer Classic, sodass 100% es als positiv bewerten. Die meisten vergaben 5 Sterne, also Höchstwertung, für das Board und ein paar wenige 4 Sterne.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Es lässt sich sowohl zum Cruisen als auch zum Tricksen nutzen
  • Cooles schlichtes Design
  • Extrem gutes Fahrgefühl
  • Sehr wendig

Besonders die Vielseitigkeit des Boards hat auch uns überzeugt. Bei der Bewertung von 100 % sollte gesagt sein, dass das Board bisher nur 6-mal bewertet wurde. Aber auch bei unserer Recherche auf anderen Seiten, haben wir nur positive Stimmen gefunden.

Negativ, das heißt mit einem oder zwei Sternen wurde das Board von 0% der Kunden bewertet.

Aus den positiven Kommentaren konnten wir herauslesen, dass einige das Board als zu wackelig empfanden. Dies sollte jedoch eigentlich kein Problem darstellen, da du, falls du dasselbe Problem haben solltest, ganz einfach die Achsen selbst ein wenig fester ziehen kannst.

“FAQ”
Das Board ist mir etwas zu wackelig, was kann ich tun?

Dafür brauchst du nicht mehr als ein Skatetool. Drehe das Board einfach um und zieh die Schraube in der Mitte der Achse etwas fester zu. Wenn du kein eigenes Skatetool hast, werden dir meistens auch die Verkäufer deines örtlichen Skateshops kostenlos zur Hilfe stehen.

Eignet sich das Board auch für Downhill?

Eher nein, da es sich bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr gut fährt.

Platz 10: Element „Section“ Skateboard Komplettboard

Das Element „Section“ Skateboard ist ein Komplettboard, dessen Einzelteile alle original vom renommierten Hersteller Element sind. Für diese hohe Qualität bekommst du das Skateboard zu eine relativ geringen Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Element „Section“ Komplettboard ist ein sehr hochwertiges Skateboard. Das Deck hat eine geringe Breite und eignet sich so perfekt zum Street-Skaten, also Flip-Tricks und dergleichen.

Für längere Touren durch die Stadt, solltest du dir lieber ein Longboard oder Cruiser zulegen.

Das Deck ist 31,25 Zoll Lang und 7,5 Zoll breit. Damit eignet es sich am besten zum Street-Skaten. Durch das eher dünne Deck fällt es dir leichter das Board zu flicken, also Flip-Tricks auszuführen. Wenn du eher an Tranny (Pool oder Halfpipe) interessiert bist, empfehlen wir dir ein etwas breiteres Board (min. 8″). Das Deck ist, wie jedes Skateboard, an der Nose und Tail nach oben gewölbt und bietet eine sehr angenehme Concave. Zum Tricksen ist es ideal.

Das Deck hat, wie von Element gewohnt, eine sehr hohe Qualität. Es besteht aus 7 Lagen kanadischem Ahorn, welcher allgemein als das beste Skateboard Material gilt. Mit einem Gewicht von bis zu 100 Kg kann man das Board Bedenkenlos nutzen.

Die Achsen sind passend zum Board breit und geben eine gute Kurvenlage ab. Sie kommen in einer Low-Ausführung und bieten damit einen sicheren Stand. Das ist gerade für Tricks sehr wichtig. Falls du lieber etwas weiter vom Boden entfernt wärst, z. B. um mehr Pop zu bekommen, kannst du dir einfach ein paar dicke Riser-Pads besorgen und zwischen Deck und Achsen schrauben.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Das „Section“ Komplettboard von Element hat wie für Skateboards gewöhnlich recht kleine und harte Rollen. Die Kugellager sind sind ABEC 5 aus Chromstahl.

Die Rollenhärte liegt bei 92A und ihr Durchmesser bei 50 mm.  Mit diesen Werten eignen sie sich Ideal fürs Street-Skaten im Park oder auf glattem Asphalt. Auf unebenem Boden werden sie wegen ihrer Härte recht laut und die Fahrt eher unangenehm.

Die Bearings sind vermutlich das schwächste Teil am Board. Sie haben eine ABEC-Wertung von gerade einmal 5, sind aber immerhin aus hochwertigem Chromstahl. Für das Skaten im Park, sind die Kugellager damit völlig ausreichend. Gerade für Anfänger kann der niedrige ABEC-Wert sogar von Vorteil sein, da das Board nicht so leicht unter den Füßen wegrollt.

Für wen eignet sich das Board?

Das Element „Section“ Skateboard eignet sich sowohl für Neueinsteiger, als auch für schon etwas fortgeschrittene Skateboarder.

Wenn du dir ein Skateboard Komplettboard zulegen willst kannst du eigentlich, unabhängig von deinem Skilllevel mit Elements „Section“ Skateboard nicht viel falsch machen. Das Board wurde gut zusammengestellt und so perfekt auf Tricks abgestimmt. Mit Element steht eine sehr bekannte Marke dahinter, die auch von vielen Skate-Veteranen und Profis gefahren wird. Du kannst also von einer hervorragenden und lang anhaltenden Qualität ausgehen.

Kundenbewertungen
Das Element „Section“ Skateboard wurde von 80% der Rezensenten als positiv, also entweder mit 4 oder mit 5 Sternen bewertet.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Alle Einzelteile original von Element
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Element ist ein renommierter Hersteller, der seit vielen Jahren zu den führenden Skateboard-Marken gehört. Dafür, dass bei diesem Board alle Einzelteile Original von Element sind, bekommst du hier einen sehr günstigen Preis geboten.

10% der Kunden bewerteten das Board als negativ wobei es immer mit mindestens 2 Sternen, aber nie mit nur einem Stern gewertet wurde.

Folgende Punkte wurden als besonders mangelhaft hervorgehoben:

  • Minderwertige Kugellager
  • Deck zu klein

Einige Kunden beschwerten sich, dass die Kugellager sich nicht besonders gut drehen. Obwohl die Kugellager original von Element sind, sind sie eben trotzdem nur ABEC 5 Bearings, was eine eher niedrige Präzisionsstufe ist. Für Tricks im Park oder an einem Skate-Spot in deiner Nähe sollten sie aber eigentlich völlig ausreichen. Falls du trotzdem gern bessere Kugellager willst, kannst du dir schon für etwa 20-30 € bessere nachkaufen. Diese kannst du mit Hilfe eines Skate-Tools entweder selbst einbauen oder dir bei einem Skateshop in deiner Nähe helfen lassen.

Für einige war das Deck nicht breit genug. Mit 7,5 Zoll ist das Deck relativ dünn was bei Menschen mit großen Füßen durchaus zu Schwierigkeiten führen kann. Solltest du eine Schuhgröße von 43 oder mehr haben, solltest du dir vermutlich auch lieber ein anderes Board zulegen.

“FAQ”
Ist das Skateboard laut?

Ja. Durch die eher harten Rollen macht das Skateboard gerade über etwas unebenem Boden schon einiges an Lärm. Auf dieses Problem wirst du aber bei fast allen Skateboards stoßen.

Eignet sich das Board auch für Kinder?

Ja. Wegen der relativ geringen Deck-Breite sollten auch Kinder das Board Problemlos nutzen können.

Platz 11: Globe „Jason Lee Parry“ Skateboard Komplettboard

Das Globe „Jason Lee Parry“ Skateboard ist ein Komplettboard aus Einzelteilen von Globe.

Globe ist schon viele Jahre im Skateboard Geschäft und konnte bisher immer mit guter Qualität zu angemessenen Preisen überzeugen.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Das Globe „Jason Lee Parry“ Komplettboard ist ein relativ breites Skateboard von hoher Qualität das als Allrounder gilt. Als Skateboard ist es vor allem darauf ausgelegt, mit ihm im Park oder an einem Skate-Spot Tricks auszuführen.

Wenn du gar nicht wirklich an Tricks interessiert bist und eher ein kleines Board zum Cruisen durch die Stadt suchst, empfehlen wir dir einen Cruiser.

Das Deck ist ein Original der Marke Globe, das auch als Einzelteil erstanden werden kann. Es ist 31,75 Zoll lang und 8,125 Zoll breit. Dank der etwas höheren Breite ist das Board ein Allrounder. Es kann sowohl für das Street-Skaten als auch für die Tranny (Pool und Halfpipe) benutzt werden. Gerade auch für Menschen mit etwas größeren Füßen (Schuhgröße 43+)  bietet es einen perfekten Stand. Das Board hat eine mittlere Concave, dank der es sich sehr gut flippen lässt.

Das Deck besteht aus 7 Lagen Dunklem Ahorn, der als sehr widerstandsfähig gilt. Personen mit einem Gewicht von bis zu 100 Kg können das Board ohne Bedenken nutzen. Die schöne Deck-Grafik wurde übrigens vom kalifornischen Mode-Photographen Jason Lee Parry erstellt.

Die Achsen sind passend zum Board breit und geben eine gute Kurvenlage ab. Sie kommen in einer Mid-Ausführung, die sowohl einen recht sicheren Stand, als auch einiges an Pop mit sich bringt.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Das Globe „Jason Lee Parry“ Skateboard Komplettboard hat kleine und relativ harte Rollen. Sie eignen sich also vor allem für glatten Asphalt wie er in einem Skatepark zu finden ist. Die Kugellager sind hochwertige ABEC 7 Bearings von Globe.

Der Durchmesser der Rollen beträgt 52mm und ihre Härte liegt bei 99A. Die Rollen sind damit recht hart und vor allem für glatten Asphalt gedacht. Dort bieten sie einen recht geringen Widerstand, sodass du recht einfach über den Boden sliden kannst. Für unebenen Untergrund wie z. B. Backstein-Pflaster sind sie eher ungeeignet, da sie dort recht viel Lärm machen und  stark wackeln. Auf dieses Problem wirst du aber bei den meisten Skateboards stoßen. Für die Tranny empfehlen wir dir für ein besseres Fahrgefühl etwas weichere Rollen an die Achsen zu Schrauben, notwendig ist es jedoch nicht.

Die ABEC 7 Kugellager aus Chromstahl sind hervorragend. Sie drehen sich schnell und sind langlebig. Gerade für ein Komplettboard bekommst du hier eine ungewohnt hohe Qualität.

Für wen eignet sich das Board?

Das Globe „Jason Lee Parry“ Skateboard Komplettboard ist sowohl für Anfänger als auch schon etwas erfahrene Skater bestens geeignet.

Das Deck ist Ideal als Erstboard für Einsteiger. Da es ein Allrounder ist, kannst du sowohl das Street-Skaten als auch die Tranny erst einmal ausprobieren, bevor du dich eventuell mit einem weiteren Board spezialisierst. Das alles bekommst du für einen wirklich sehr kleinen Preis. Das Deck allein ist schon ungefähr die Hälfte des kompletten Boards wert (Als Einzelteil ca. 40-45 €). Die Achsen, Rollen und Bearings sind von ähnlich guter Qualität.

Wegen des hohen Niveaus der Einzelteile, können auch fortgeschrittene Skater ohne Bedenken zugreifen. Nur sehr jungen Kindern wird das Board ein gutes Stück zu breit sein.

Kundenbewertungen
Das Globe „Jason Lee Parry“ Skateboard wurde von 100% der Rezensenten als positiv, also entweder mit 4 oder mit 5 Sternen bewertet.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Guter Pop
  • Allrounder Board
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis des Boards wollen wir an dieser Stelle nochmal besonders hervorheben. Das Board lässt sich sowohl für die Street, als auch die Tranny nutzen und ist von hervorragender Qualität. Für einen so niedrigen Preis bekommst du kein besseres Skateboard.

Kein einziger Kunde bewertete das Board als negativ, also mit nur einem oder 2 Sternen.

Aus den Positiven Kommentaren konnten wir folgende Mängel rauslesen:

  • Griptape etwas schlampig aufgesetzt

Einige Kunden merkten an, dass das Griptape etwas schlampig aufgesetzt wurde, sodass es an den Seiten leicht übersteht. Dies ist jedoch eine Klage auf sehr hohem Niveau, da es dich beim Skaten eigentlich nicht weiter einschränken sollte. Falls es dich trotzdem stört, kannst du es mit ein wenig Arbeit selbst an den Seiten abschleifen.

“FAQ”
Ist das Skateboard Laut?

Ja. Durch die eher harten Rollen macht das Skateboard gerade über etwas unebenen Boden schon einiges an Lärm. Auf dieses Problem wirst du aber bei fast allen Skateboards stoßen.

Eignet sich das Board auch für Kinder?

Das Board könnte etwas zu breit für kleine Kinderfüße sein und ihnen Probleme beim Flicken bereiten. Für große oder schon etwas ältere Kinder (Schuhgröße > 40) eignet es sich auf jeden Fall.

Platz 12: Osprey „TY5343“ Mini Cruiser Skateboard

Das Osprey „TY5343“ Mini Cruiser Skateboard ist ein recht günstiger Cruiser, der trotzdem aus hochwertigen Einzelteilen besteht. Neben der Qualität kann es auch mit einem sehr schönen Design aufwarten.

Redaktionelle Einschätzung

Board-Typ / Deck Maße / Deckmaterial / Max. Belastungsgewicht / Achsenhöhe / Achsenbreite

Der Osprey „TY5343“ Cruiser ist ein sehr schönes Board, das vom Design klar an die Oldschool bzw. Surfboards angelehnt ist. Die hochwertige Verarbeitung verspricht vollen Fahrspaß beim Rollen durch die Stadt.

Das Deck ist 27,75 Zoll lang und 8,25 Zoll breit, womit es ein gutes Stück kürzer aber ungefähr genauso Breit wie ein normales Skateboard ist. Ins Deck sind 7 Lagen kanadischer Ahorn verbaut welcher gemeinhin als das beste Material gilt.

Die Marke Osprey stellt normalerweise eher Surfboards und alles Dazugehörige her, was die Form des Osprey „TY5343“ wiederspiegelt. Das Deck ist klar an die Surfbrett-Form angelehnt. Das sieht nicht nur cool aus sondern erzeugt auch ein schönes Fahrgefühl. Dank der gewölbten Tail kannst du auch ohne Problem Ollies oder andere leichte Tricks ausführen. Das maximale Belastungsgewicht des Boards liegt bei 100 Kg.

Die Achsen sind passend zum Board breit und geben eine gute Kurvenlage ab. Da sie aber recht niedrig sind, kann es gerade bei sehr engen Kurven passieren, dass sich die Rollen zwischen Deck und Boden einklemmen. Das wird im Skater-Jargon auch Wheelbite genannt. Das Problem lässt sich relativ leicht beheben, indem du etwas dickere Riser-Pads kaufst. Diese werden zwischen Deck und Achsen eingebaut und erhöhen so das Board noch ein bisschen.

Rollenhärte / Rollengröße / Kugellager

Das Mini Cruiser Skateboard von Osprey hat ungefähr normal große Rollen die etwas härter sind als die der meisten Cruiser. Darin verbaut sind hochwertige ABEC 7 Kugellager aus Chromstahl.

Die Rollen des „TY5343“ von Osprey sind 65 mm groß und haben eine Härte der Wertung 83A. Sie sind etwas härter als die die Rollen der meisten Cruiser, aber immer noch so weich, dass in der Innenstadt auch über etwas unebenem Boden noch ein angenehmer Fahrstil entsteht.

Die Bearings sind aus Chromstahl verarbeitet und haben eine ABEC-Wertung von immerhin 7. Damit rollst du schön sanft über die Straße, ohne dass du alle 2 Sekunden dein Board anstoßen musst.

Für wen eignet sich das Board?

Der Osprey „TY5343“ Mini Cruiser eignet sich vor allem für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer die mit dem Board kleine Touren durch die Stadt machen wollen.

Für Einsteiger die erstmal ein Fahrgefühl entwickeln wollen, bevor sie viel Geld in ein Board stecken, ist der Cruiser von Osprey Ideal. Auch Gelegenheits-Skater, die ihr Board vor allem dafür nutzen wollen, um in der Stadt von Punkt A nach B zu kommen, machen bei einem Kauf nichts falsch.

Für Fortgeschrittene eignet es sich nur bedingt, da man mit dem Board neben dem einfachen Cruisen nicht viel anstellen kann. Für Downhill-Touren wackelt es bei hoher Geschwindigkeit zu sehr und beim Carven kannst du schnell mal vom Board fallen. Um locker durch die Gegend zu fahren, kannst du es natürlich auch als erfahrener Skater nutzen. Wenn du noch etwas mehr rausholen willst empfehlen wir dir z. B. den „Tracer Classic“ Cruiser von Globe.

Kundenbewertungen
90% der Rezensenten bewerteten das Osprey „TY5343“ Mini Cruiser Skateboard als positiv, also entweder mit 4 oder 5 Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders gut hervorgehoben:

  • Sehr schönes Design
  • Hochwertiges Board für kleinen Preis

Das Deck hat mit seinem „In Skate We Trust“ Aufdruck ein wirklich sehr ansprechendes Design. Alle Einzelteile des Boards sehen hochwertig aus und sind es auch. Für die gebotene Qualität ist es für einen wirklich kleinen Preis zu haben.

10% der Kunden bewerteten das Board mit negativ, was in diesem Fall 1 Stern bedeutet.

Folgende Punkte wurden als besonders mangelhaft hervorgehoben:

  • Achse schnell Kaputt
  • zu harte Rollen

Ein paar Kunden empfanden die Rollen des Board als zu hart. Ob das bei dir genau so ist, kommt ganz auf deine Präferenzen und deinen Fahrstil an. Zur Not kannst du auch einfach etwas weichere Rollen auf das Board schrauben.

Ein Rezensent beschwerte sich, dass eine Achse des Cruisers schon am ersten Tag kaputt ging. Dies scheint jedoch ein absoluter Einzelfall zu sein. Wenn dir dasselbe passiert, solltest du im Normalfall das Board auch umtauschen , bzw. dein Geld zurückverlangen können.

“FAQ”
Wieviel wiegt das Board?

2.2 Kg

Eignet sich das Board auch für Kinder?

Ja. Es eignet sich perfekt um einem Kind die ersten Fahrgefühle zu vermitteln.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Skateboard kaufst

Soll ich mir lieber ein eigenes Board zusammenstellen oder ein fertiges Board kaufen?

Willst du dir ein fertiges Komplettboard kaufen oder lieber dein eigenes Board zusammenbauen? Beim Cruiser oder Longboard empfehlen wir dir als Anfänger grundsätzlich ein Komplettboard zu kaufen. Gerade beim Longboard lohnt sich der Eigenbau erst, wenn du bereit dafür bist etwas mehr Geld auszugeben.

Ein Komplettboard ist billiger als ein selbstgebautes Board und du kannst sofort losfahren. Ein selbst gebautes kannst du dafür besser nach deinen individuellen Vorlieben anpassen.

Auch beim Skateboard kann ein selbst zusammengestelltes Board teurer sein als ein Komplettboard. Damit du dir mit deinem Board aber möglichst einfach Tricks beibringen kannst, sollte es gut zu deinen Vorlieben passen. Mit einem selbst zusammengestellten Skateboard kannst dein Board nach deinen individuellen Wünschen bauen.

Was kostet ein Skateboard?

Einen guten Cruiser kannst du schon ab circa 50 Euro finden. Bei einem klassischen Skateboard musst du dazu bereit sein, etwas mehr zu zahlen. Ein gutes Komplettboard kostet ungefähr 100 Euro, während dich ein selbst zusammengestelltes Board zwischen 30 und 100 Euro kostet.

Bei einem hochwertigen Longboard solltest du mit mindestens 150 Euro rechnen. Damit ist das Longboard teurer wie ein Cruiser oder ein klassisches Skateboard, du kannst es dafür aber auch länger nutzen.

Board-Typ Preisspanne
Cruiser ca. 30-150 €
Klassisches Skateboard ca. 50-200 €
Longboard ca. 70-300 €

Wenn du noch ein Anfänger bist, raten wir dir zum Kauf eines billigeren Skateboards. Diese sind zwar in der Verarbeitung etwas schlechter, reichen aber völlig aus, um erste Erfahrungen zu machen.

Skater im Sprung

Skateboarden gehört eher zu den Freizeitsportaktivitäten. Jeder der einen Gefallen an Skateboards findet, kann mit sie üben und somit seine Zeit genießen. (Foto: JESHOOTS.com / pexels.com)

Wo kann ich ein Skateboard kaufen?

Skateboards werden immer noch zu großen Teilen in lokalen Skateshops verkauft. Mittlerweile finden sich jedoch zahlreiche Shops im Internet, die eine große Auswahl an Boards anbieten. Im Geschäft hast du den Vorteil, dass dir eine persönliche Kaufberatung geboten wird und du die verschiedenen Bordarten selbst ausprobieren kannst.

Im Netz hingegen gibt es eine viel größere Auswahl an Boards als in klassischen Skateshops. Außerdem sind die gleichen Modelle oft viel billiger. Es kann vorkommen, dass du ein Skateboard trotz hoher Versandkosten noch billiger bestellen kannst.

Hier geben wir dir eine Auflistung an vertrauenswürdigen Shops, die ihre Produkte auch über das Netz vertreiben:

  • titus.de
  • skatedeluxe.com/de
  • fameboardshop.com
  • skateshop24.de
  • skatewarehouse.com
  • amazon.de
  • ebay.de

Onlineshops wie amazon.de oder ebay.de solltest du nur dann nutzen, wenn du dich bereits mit Skateboards auskennst oder genau weißt, was du dir kaufen möchtest. Sonst kann es dir passieren, dass du dir aus Versehen ein minderwertiges Board bestellst.

Entscheidung: Welche Arten von Skateboards gibt es und welches ist das richtige für dich?

Bei Skateboards kann zwischen drei Arten unterschieden werden:

  • Cruiser
  • Klassisches Skateboard
  • Longboard

Welches Skateboard das richtige für dich ist, hängt davon ab welchen Verwendungszweck dein Board erfüllen soll. Willst du damit zum Beispiel durch die Stadt fahren oder neue Tricks im Park lernen? Im folgenden Abschnitt stellen wir dir alle Arten kurz vor, damit du besser für dich einschätzen kannst, welches Board am besten zu deinen Vorlieben passt.

Was ist ein Cruiser und worin liegen die Vorteile und Nachteile dieses Skateboards?

Ein Cruiser ist genau das Richtige für dich, wenn es dir darum geht, mit einem preiswerten Board schnell von A nach B zu kommen. Die Cruiser sind im Design an Oldschool-Boards und Surfboards angelehnt.

Sie besitzen eine eckige Hinterseite und sind auf der Vorderseite stark abgerundet. Die Hinterseite ist außerdem nach oben gebogen, damit der Fahrer einfache Tricks wie zum Beispiel einen Ollie ausführen kann. Da Cruiser relativ klein und leicht sind, eigenen sie sich perfekt dafür, um mit ihnen durch die Stadt zu fahren. Wenn du über unebenes Terrain musst, kannst du das Board einfach an deinen Rucksack hängen.

Vorteile

  • Sehr leicht zu transportieren
  • Eignen sich gut für die Halfpipe
  • Perfekt für die Stadt
  • Günstig

Nachteile

  • Ungeeignet für hohe Geschwindigkeiten
  • Ungeeignet für Fliptricks und Grinds

Cruiser sind jedoch bei hohen Geschwindigkeiten schwierig unter Kontrolle zu halten, da sie durch ihr kleines Format sehr unruhig auf der Straße liegen. Die Ausführung von Fliptricks ist mit einem Cruiser theoretisch möglich, jedoch um einiges schwerer als mit einem normalen Skateboard.

Den Pool oder die Halfpipe kannst du mit dem Cruiser bedenkenlos nutzen. Cruiser eignen sich perfekt für die Nutzung in der Stadt und sind dabei auch noch die günstigsten Skateboards.

Was ist ein klassisches Skateboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

Wenn du dein Skate-Portfolio lieber mit Tricks auffüllen möchtest, anstatt dein Board als reines Fortbewegungsmittel zu nutzen, können wir dir ein klassisches Skateboard empfehlen. Mit einem klassischen Skateboard wird die Art von Board verstanden, die auch von Profis wie zum Beispiel Tony Hawk oder Nyjah Huston verwendet wird.

Sie sind auf der Vorder- und Hinterseite nach oben gebogen und an beiden Seiten nach oben gewölbt. Dank dieser einzigartigen Form eignen sich diese Skateboards perfekt dafür, Flip-Tricks auszuführen. Mithilfe kontrollierter Bewegungen deiner Füße kannst du das Board sowohl am Boden, als auch in der Luft steuern.

Vorteile

  • Eignet sich perfekt für Tricks
  • Geeignet für die Straße, den Pool und die Halfpipe
  • Sehr große Auswahl

Nachteile

  • Eignet sich schlecht als Fortbewegungsmittel
  • Relativ laut

Das Skateboard eignet sich eher schlecht als Fortbewegungsmittel für längere Strecken. Durch die relativ kleinen und harten Rollen ist gerade das Fahren auf unebenem Grund sehr unangenehm. Bei hohen Geschwindigkeiten kann dich schon ein kleiner Stein auf der Fahrbahn zu Fall bringen. Gerade in Innenstädten mit Straßen aus Kopfsteinpflaster kann das zum Problem werden.

Was ist ein Longboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

Du willst möglichst schnell einen Hang hinunterfahren oder lange Strecken mit dem Board zurücklegen? Dann eignet sich ein Longboard am besten für dich. Longboards gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich leicht unterscheiden können.

Die meisten Modelle sehen aus wie große Cruiser. Sie sind in der Mitte breit und zur Vorder- und Hinterseite spitz zulaufend. Anders als ein Skateboard oder Cruiser, sind sie jedoch nur selten gewölbt.

Vorteile

  • Geeignet für hohe Geschwindigkeiten
  • Lange haltbar

Nachteile

  • Relativ teuer
  • Ungeeignet für herkömmliche Tricks

Durch die lange Bauform und die großen Räder lässt sich ein Longboard bei hohen Geschwindigkeiten besser unter Kontrolle halten wie ein Cruiser oder Skateboard. Longboards werden aus diesem Grund auch oft für Downhill-Fahrten genutzt. Hier empfehlen wir dir auch gleich Schutzkleidung zu kaufen, da auch schon ein kleiner Sturz sehr schmerzhaft und gefährlich werden kann.

Einfache Tricks lassen sich durch die Größe und das Gewicht des Longboards nur schwer ausführen. Es ist bereits sehr viel Kraftaufwand nötig, um das Brett nur in die Luft zu bekommen. Auch für Pools oder Halfpipes eignet sich ein Longboard schlecht. Da bei einem größeren Board auch mehr Material verbaut wird, ist das Longboard mit Abstand auch die teuerste der vorgestellten Varianten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Skateboards vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt wollen wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du die unterschiedlichen Boards vergleichen und bewerten kannst. Damit sollte es dir leichter fallen zu entscheiden, welches Board das richtige für dich ist.

Von uns wurden folgende Kriterien aufgestellt:

  • Maximales Belastungsgewicht
  • Deckmaße
  • Deckmaterial
  • Achsenhöhe
  • Achsenbreite
  • Rollengröße
  • Rollenhärte
  • Riser-Pads
  • Kugellager
  • Erfahrung

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, wie sie deine Kaufentscheidung beeinflussen können.

Maximales Belastungsgewicht

Das maximale Belastungsgewicht gibt das empfohlene maximale Höchstgewicht des Fahrers an. Bei zu hohem Gewicht lässt sich das Board nicht mehr ordentlich kontrollieren. Sogenannte Wheelbites, der Kontakt der Rollen mit dem Deck, können bei Nichtbeachtung des maximalen Belastungsgewichts vermehrt auftreten. Gerade bei Sprüngen kann dir im schlimmsten Fall dein Deck brechen.

Die meisten Skateboards halten ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm aus. Boards, die noch mehr aushalten sind relativ schwer zu finden. Ein Longboard kann auch helfen, da sich das Gewicht durch die breiteren Rollen und das große Deck besser verteilen kann.

Bei Longboards und Cruisern wird oft eine sogenannte Flex-Wertung angegeben. Sie gibt an, wie stark sich dein Deck bei bestimmten Gewichten durchbiegen kann. Dabei kommt es vor allem auf die Länge und das Material des Decks an.

Skateboard Nahaufnahme

Skateboarden können eine gute Ausgleichsbeschäftigung sein. Genau wie jeder andere Sport, brauchst du dafür Training und Zeit. (Foto: MESSALA CIULLA / pexels.com)

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich für das Cruisen und Carven ein weicherer Flex anbietet, während du bei schnellen Geschwindigkeiten wie zum Beispiel bei Downhill-Fahrten auf einem Board mit härterem Flex besser fährst.

Die Flex-Werte sind leider nicht genormt. Das heißt, dass sich die Werte von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. Die folgende Tabelle soll dir dabei helfen, einen ungefähren Richtwert für deine Gewichtsklasse zu finden.

Flex-Wertung Maximale Gewichtsklasse
Flex I (Hart) ca. 80-120 kg
Flex II (Medium) ca. 60-90 kg
Flex III (Soft) ca. 40-75 kg

Deckmaße

Beim Deck kommt es vor allem auf die Größe an. Dabei ist jedoch weniger die Länge als die Breite des Boards wichtig. Ein entscheidender Richtwert ist deine Schuhgröße. Außerdem kommt es darauf an, ob du auf der Straße oder in der Halfpipe fahren möchtest.

Für die Straße eignet sich ein kleineres Board besser, weil dir die Ausführung der meisten Fliptricks leichter fallen werden. Für die Halfpipe eignet sich dagegen ein breites Skateboard besser, da du damit einen besseren Stand hast.

Die Deckmaße lassen sich bestimmten Fahrweisen beziehungsweise Fahrern zuordnen. Ein Board mit 7.5 Zoll oder kleiner ist vor allem für Kinder geeignet. Boards zwischen 7.75 und 8.25 Zoll eignen sich am besten für die Straße. Zu einem Board mit Maßen von mehr als 8.25 Zoll solltest du dann greifen, wenn du am Skaten in Pools oder Halfpipes interessiert bist oder Schuhgröße 44 und mehr besitzt.

Bei Longboards und Cruisern gibt es verschieden Deckarten, die unterschiedliche Fahrweisen unterstützen. Beispiele hierfür sind zum Beispiel Carver- oder Downhill-Decks. Bei der Form kommt es zusätzlich auf die Wölbung des Bretts an. Sprünge sind bei Skateboards mit gebogenen Hinterseiten möglich. Skateboards mit gewölbten Seiten lassen sich in der Luft besser drehen.

Da die meisten Board-Hersteller aus Amerika kommen, sind die Deckmaße oft nur in Zoll angegeben. Darum haben auch wir uns dazu entschieden, die Deckmaße in Zoll anzugeben.

Deckmaterial

Neben der Göße eines Decks ist auch das Material, aus dem das Board gebaut wurde, sehr wichtig. Normalerweise bestehen die Decks aus mehreren Lagen Holz, die vorher zusammengeklebt werden.

Damit das Deck nicht bricht, werden vor allem sehr belastungsfähige Holzarten benutzt. Kanadischer Ahorn gilt bei vielen Fahrern als eines der besten Materialien. Ab und an werden auch andere Holzarten, wie beispielsweise Bambus, für die Herstellung verwendet.

Für Cruiser und Longboards werden auch Decks aus belastungsfähigem Kunststoff hergestellt. Dadurch kann das Board nur sehr schwer brechen, lässt sich aber nach einer längeren Nutzungsdauer leichter verbiegen.

Das Griptape ist auf der Oberseite des Decks befestigt und sorgt für einen sicheren Stand des Fahrers auf dem Board. Dieses Tape besteht bei klassischen Skateboards aus einfachem Schleifpapier, bei Longboards handelt es sich dabei oft auch um aufgesprühten Sand. Gerade bei Flip-Tricks ist ein Griptape sehr hilfreich, da sich das Brett damit leichter kontrollieren lässt.

Achsenhöhe

Die Achsen eines Skateboards (auch Trucks genannt) sind in drei Ausführungen erhältlich: Low, High und Mid. Low-Achsen sind leichter und bieten einen sicheren Stand. Mit High-Achsen lässt sich das Skateboard besser lenken. Damit sind außerdem höhere Sprünge möglich.

Wenn du dir dein Board selbst zusammenstellst und dir noch nicht ganz sicher bist, welche Achsen am besten für dich geeignet sind, empfehlen wir dir Mid-Achsen auszuprobieren. Bei Longboards und Cruisern handelt es sich durch die größeren Reifen meistens um High-Achsen.

Achsenbreite

Die Achsenbreite bezeichnet den Abstand zwischen den beiden Innenseiten der gegenüberliegenden Rollen. Grundsätzlich solltest du beim Eigenbau darauf achten, dass die Achsen nicht breiter sind als das Deck. Im Idealfall ist die Achsenbreite einige Zoll kleiner als die Breite des Decks.

Bei einem Komplettboard brauchst du dir über die Achsenbreite keine Gedanken machen, da der Abstand vom Hersteller im Normalfall immer eingehalten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, raten wir dir zum Kauf eines Skateboards von einem anderen Hersteller.

Rollengröße

Die Größe der Rollen bestimmt zum Großteil das Gewicht und die Höchstgeschwindigkeit deines Skateboards. Skateboard-Rollen besitzen meist einen Durchmesser von 49 bis 65 mm, während Cruiser- und Longboard-Rollen mit einem Durchmesser von 59 bis 76 mm erhältlich sind.

Kleinere Rollen eignen sich eher für Tricks, da du mit einem leichten Board besser springen kannst. Mit großen Rollen liegt dein Skateboard besser auf der Straße und du bist in der Lage, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Wenn du öfter Downhill fährst, solltest du größere Rollen an dein Board schrauben.

Nahaufnahme Rollen Skateboard

Es gibt eine Menge Kriterien, auf die du achten kannst, um ein geeignetes Skateboard für dich zu finden. (Foto: Austin Guevara / pexels.com)

Rollenhärte

Die Rollenhärte bestimmt, wie sich dein Board auf unterschiedlichen Untergründen verhält. Sie wird in einer Skala von 78A bis 101A angegeben. Je größer die Zahl, desto härter die Reifen.

Weichere Rollen haben einen besseren Grip auf dem Asphalt. Das heißt, dass sich das Skateboard leichter mit ihnen lenken und kontrollieren lassen. Außerdem verhalten sie sich besser auf unebenem Terrain, da Unebenheiten im Boden besser abgedämpft werden.

Auf glattem Terrain kannst du mit härteren Rollen höhere Geschwindigkeiten erreichen, da sie weniger Widerstand erzeugen. Aus diesem Grund kann der Fahrer mit diesen Rollen auch besser driften.

Während sich härtere Rollen besser für das Skaten auf Asphalt wie zum Beispiel im Park eignen, sind weichere Rollen am besten für die Fahrt über unebenes Terrain wie zum Beispiel Backsteinpflaster geeignet. Die Rollen von Cruisern und Longboards sind deshalb auch weicher als die eines Skateboards. Bei höheren Belastungsgewichten solltest du übrigens auch lieber zu härteren Rollen greifen.

Riser-Pads

Zwischen Deck und Achsen ist bei den meisten Boards noch ein Riser- beziehungsweise Shock-Pad eingebaut. Durch den höheren Stand werden Wheelbites verhindert und die Lenkung des Skateboards erleichtert. Bei Sprüngen fungieren sie als eine Art Stoßdämpfer und federn somit den Aufprall ab. Dadurch lassen sich längere Fahrten viel angenehmer gestalten, da deine Gelenke weniger stark belastet werden.

Kugellager

Die Bearings sind die Kugellager des Boards. Bei den Kugellagern musst du vor allem auf die ABEC-Wertung schauen. Diese liegt zwischen eins und 15, wobei eine höhere Wertung im Normalfall besser ist.

Davon brauchst du insgesamt acht Stück, also zwei für jede Rolle. Bearings werden nach dem ABEC-Maß gewertet. Bearings mit einem hohen ABEC-Maß drehen sich besser, da die Wälzkörper bei diesen Kugellagern sehr präzise eingesetzt werden.

Für ein Skateboard empfehlen wir dir Kugellager mit einem ABEC-Maß von drei bis sieben. Bearings mit dieser Wertung sind noch relativ günstig und können als qualitiv hochwertig eingestuft werden. Der Aufpreis für Bearings mit höherer Wertung lohnen sich nicht wirklich, da sie sich durch Tricks sehr schnell auf ein niedrigeres ABEC-Maß abnutzen.

Für Cruiser und Longboards sollte der ABEC-Grad der Kugellager bei mindestens sieben liegen. Gerade bei Downhill-Fahrten sind hochwertige Kugellager extrem wichtig, da sie eine bessere Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ermöglichen.

Aber Vorsicht: Auch das Material ist bei einem Kugellager entscheidend. Es kann vorkommen, dass sich Bearings mit einer hohen ABEC-Wertung schneller abnutzen, da der Materialverschleiß viel höher ist. Deswegen solltest du dich nicht nur auf die ABEC-Wertung verlassen.

Beim Kauf eines Komplettboards sind die Kugellager ein eher unwichtiges Kriterium. Hochwertige Kugellager sind bereits ab circa fünf Euro erhältlich und können durch den einfachen Einbau auch leicht wieder ausgetauscht werden.

Erfahrung

Skateboards, die nur für Profis geeignet sind, gibt es nicht. Der einzige große Unterschied zwischen einem Board für Anfänger und einem Profi-Skateboard ist der Preis und die Verarbeitungsqualität. Wenn du auf der Suche nach einem neuen Skateboard bist und bereits genügend Erfahrung gesammelt hast, solltest du dich für ein professionelleres Modell entscheiden.

Gerade als Anfänger wirst du den Unterschied zwischen einem teuren und billigen Skateboard vermutlich nicht bemerken. In diesem Fall lohnt es sich, zu einem billigeren Modell zu greifen. Wenn du deinem Kind ein Skateboard kaufen möchtest, raten wir dir zu einem Cruiser oder klassischen Skateboard. Von Longboards raten wir dir eher ab, da die meisten Modelle viel zu groß für Kinder sind.

Skater mit Leuten an den Schuhen steigt auf Board

Die Rollen eines Skateboards sind für die Bodenhaftung und Geschwindigkeit verantwortlich. Es gibt Roller in verschiedenen Größen und Härtegraden. (Foto: Skitterphoto / pexels.com)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Skateboard

Ab welchem Alter kann ich mit dem Skateboarden beginnen?

Wie bei vielen anderen Sportarten gibt es auch hier kein festgelegtes Alter, ab dem Kinder mit dem Skateboarden beginnen sollten. Das Kind sollte jedoch schon mit einem Fahrrad fahren können, um ein Gefühl für die Geschwindigkeit auf der Straße zu haben. Außerdem sollten kleinere Kinder auf Parkplätzen üben und in Skateparks ständig beobachtet werden. Knieschoner sind, wie beim Inlinen oder beim Radfahren auch, nie von Nachteil, besonders wenn man mit dem Skateboarden beginnt.

Wie lerne ich das Skateboarden?

Übung macht den Meister. Gerade am Anfang kann das Skateboard schnell zu Frust führen. Lass dir am besten von einem erfahrenen Skateboarder ein paar Tricks für das Fahren beibringen. Auf youtube.de findest du auch zahlreiche Videos zum Thema Skateboard, die dir beim Lernprozess helfen können.

Seit einiger Zeit gibt es sogar Skateschulen, bei denen du dich von einem Profi unterrichten lassen kannst. Bei einem Skatepark oder Parkplatz in deiner Nähe kannst du dir das Skateboarden aber auch selbst beibringen.

Wo kann ich Skateboard fahren?

Um deine ersten Tricks zu lernen eignen sich große ebene Flächen, wie zum Beispiel ein Parkplatz, am besten. Sobald du sicher genug auf dem Skateboard stehen und fahren kannst, solltest du zuerst in einem Skatepark mit anderen Fahrern üben, bevor du durch die Stadt fährst. Außerdem kannst du im Skatepark mit ein wenig Übung auch auf kleinen Rampen und Halfpipes fahren.

Mit der Skatemap findest du schnell Orte und Parks in ganz Europa, auf denen du dich austoben kannst.

Wer hat das Skateboard erfunden?

Das Skateboard gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Die ersten kommerziell verkauften Skateboards kamen in den 1960er Jahren auf den Markt und waren ursprünglich als Alternative für das Surfbrett gedacht. Surfer konnten somit auch bei niedrigem Wellengang mit dem Board auf der Straße üben.

Seitdem wurde der Sport, meist durch einige junge und talentierte Fahrer, immer wieder in neue Richtungen gelenkt. Ein Beispiel dafür ist Alan „Ollie“ Gelfand, welcher Ende der 70er-Jahre den wohl einflussreichsten Skateboard-Trick aller Zeiten erfand: den Ollie.

Das Skateboard verbreitete sich in den 70er-Jahren durch in Deutschland stationierte, amerikanische Soldaten sehr schnell in Europa. Vor allem Titus Dittman verhalf dem Sport dazu, in Deutschland Fuß zu fassen. Sein Unternehmen ist mittlerweile Marktführer im Handel von Skateboards in ganz Europa.

Ist Skateboarden eine olympische Disziplin?

Im Sommer 2016 gab das IOC (Internationales Olympisches Komitee) bekannt, dass Baseball, Softball, Karate, Sportklettern, Surfen und Skateboard in das Programm der olympischen Sportarten aufgenommen wurden. Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio wird somit die erste Gelegenheit für Skateboarder aus aller Welt, sich bei Olympischen Spielen zu messen.

Die Angst vieler bekannter Skateboarder ist jedoch, dass sich die strikten Regeln des IOC mit dem Lifestyle der lockeren Sportart nicht vereinen lassen. Da das Skateboarden bis heute eine beliebte Subkultur ist, besteht die Befürchtung, dass diese Entscheidung dem Sport Schaden zufügen könnte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/einestages/legendaere-skateboardhelden-a-946544.html


[2] http://www.oldschool.de/skateboarden/grundlagen/skateboard-montage/


[3] https://www.uni-muenster.de/videoportal/video/skateboards_und_wissenschaft.html

Bildnachweis: fancycrave1 / pixabay.com

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